Finnish country house yard. Playground. Children's playhouse. Inflatable pool in the yard. 
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Finnish country house yard. Playground. Children's playhouse. Inflatable pool in the yard.

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Der Traum vom Pool im Garten

Sommer – Sonne – Badespaß! Vielleicht sind Sie Grundstücksbesitzer, die den Traum von einer eigenen Bademöglichkeit realisieren möchten. Erwachsene und Kinder erfreuen sich am kühlen Nass und dem Badevergnügen. Ein Stück Urlaubsfeeling für Familie, Freunde und Nachbarn in das "grüne Wohnzimmer" zu holen ist lohnenswert. Damit Ihre Freude nicht durch eine Fehlinvestition getrübt oder buchstäblich „ins Wasser fällt“, gibt es einiges zu beachten. Es ist entscheidend, ob Sie Pächter in einer Kleingartenanlage sind oder ein Grundstück besitzen. Dementsprechend gelten gesetzliche Bestimmungen.

Generell sind in einer Gartenanlage nur Badebehälter zum Aufstellen und nicht zum Versenken in das Erdreich gestattet. Planen Sie ein „richtiges“, permanentes Schwimmbad auf Ihrem Grundstück mit einem Fundament aus Beton, gegossenen Seitenwänden und einer Verkleidung mit Fliesen, dann ist das eine Aufgabe für den Fachbetrieb.

Welche Pooltypen gibt es für den Garten?

Es wird in folgende Hauptkategorien unterschieden:
- Mit Stahlwand als Einbau in die Erde
- Ebenerdig, in den Boden gemauert
- Oberirdische Fertigteile aus Holz, Edelstahl, glasverstärktem Kunststoff/GFK
- Flexible Pop-up (Quick-up)
- Frame-Becken aus Kunststoff mit pulverbeschichtetem Metallrahmen-Stecksystem
- Aufblasbares Planschbecken für Kinder

Die Auswahlmöglichkeiten an Gartenpools bieten eine breite Palette an Größe, Form, Material, Farbe und Exklusivität. Der Preis wird durch die Größe, das Material und die Qualität des Produktes bestimmt.

Vor einer Kaufentscheidung beachten Sie bitte, dass Ihr "Schwimmbad" auch „in den Garten passt“. Die Größe zwischen 3 m bis 10 m und einer Tiefe von 60 cm bis 150 cm wird vom Platz des Gartens bestimmt. Der Standort ist entscheidend für das runde, ovale, recht- oder achteckige Schwimmbecken.
Aufblasbare und Quick-up Pools sind preiswert, müssen aber nach der Sommersaison abgebaut und im trockenen Winterquartier gelagert werden. Luftgefüllte Seitenwände sind besonders für scharfe Gegenstände und die Tierpfoten (vielleicht Ihres Katzen- oder Hundelieblings) gefährdet.

Versenkter Erdeinbau des Swimmingpools

Vorteile dieser Variante:
Es ist eine dauerhafte Lösung. Das saisonbedingte Auf- und Abbauen entfällt. Eine komplette Wasserentleerung im Winterhalbjahr ist nicht notwendig.

Aufbau:
Zu den Vorbereitungen zum Einbau in das Erdreich muss zunächst der Boden von Unebenheiten, wie Wurzeln, Steinen und dergleichen beräumt werden. Auf der gesamten Grundfläche in der Größe des Schwimmbeckens dürfen sich keine Rohre oder elektrischen Leitungen bis zu einer Tiefe von 1,70 m befinden.
Das Ausheben des Erdreiches in der Tiefe und des Ausmaßes Ihres geplanten Swimmingpools sollte eine Baggertechnik übernehmen. Das Anlegen der stabilen Randbefestigung wird Sie noch genügend fordern. Bestellen Sie rechtzeitig einen Container für den Erdaushub und Abtransport.
Bitte beachten Sie die Aufbauanleitung des Herstellers! Es ist wichtig zu wissen, ob der Pool nur halb oder komplett versenkt in die Erde eingebaut wird.

Schritt 1:
Umriss für die Badestelle markieren. Rechnen Sie genügend Platz für den Schacht der Filteranlage, die Verstärkung der Seitenwand und etwa 15 cm mehr Tiefe für das Betonfundament ein.

Schritt 2:
Auf die Bodenfläche etwa 5 cm Magerbeton gleichmäßig verteilen. Zugeschnittene Stahlmatte auflegen und dann weitere 10 cm Betonmasse auffüllen. Die Masse waagerecht mit einem Abzieher glatt streichen und aushärten lassen.
Alternative zu einem Betonfundament:
Mit Spielesand ein ca. 10 cm verdichtetes Bett schaffen und darauf ein Bodenflies verlegen.

Schritt 3:
Hohlbetonsteine im Abstand von 5 cm zur späteren Folienwand auf das Fundament platzieren. Mit Magerbeton zur Stabilisierung auffüllen. Die Steine mit Styroporplatten verkleiden. Es dient zur Wärmeisolierung und zum Schutz der Becken-Außenwand.

Schritt 4:
Bodenflies zum Schutz auf die Untergrundfläche legen. Bodenschienen auslegen und verbinden. Stahlwand montieren, Folie einhängen und den Handlauf fixieren. Wasser in das Becken laufen lassen und dabei auf die „Faltenfreiheit“ an Boden und Wänden achten.

Schritt 5:
Filteranlage nach entsprechender Herstellerbeschreibung installieren.
Mit dem gelungenen Aufbau und Inbetriebnahme Ihres Schwimmbassins ist es noch nicht getan. Die Wasserpflege ist ein Kapitel extra.

Kosten dieser Einbau-Variante:
Dieses winterfeste Stahlwand-Schwimmbad kostet, je nach Größe, ab 1500 Euro. Erdverbaute Produkte sind kostenintensiv, da zuzüglich Erdarbeiten, Fundament, Verlegen der Technik und Material zur Hinter-Fütterung des Pools hinzukommen. Diese Preise sind individuell zu erfassen.

Alternativen zur Stahlwand-Variante sind fertige Polyester-Becken (GFK), die es in verschiedenen Größen und Ausführungen gibt. Der hochwertige und stabile glasverstärkte Kunststoff wird ebenfalls in die vorbereitete Baugrube eingelassen und mit Magerbeton fixiert. Unteres Preissegment liegt bei etwa 5000 Euro.
Vergleichbar in dieser Preisklasse (4000 bis 5000 Euro für kleine Ausführungen) ist das Fertigprodukt aus Polypropylen, einem ebenfalls äußerst robusten Kunststoff.
Kosten von etwa 500 bis 1000 Euro für die Zusatzausstattung, wie Filteranlage, Abdeckplane, Reinigungsgeräte und Zubehör (Einstiegsleiter, Wasserpflege) haben Sie bei den anderen Poolvarianten auch.

Der oberirdische Swimmingpool

Vorteile dieser Variante:
Unkompliziert und geringe Montagezeit im Aufbau – so sind sicher auch Ihre Ansprüche und Erwartungen für ein oberirdisches Schwimmbecken im Garten. Nicht ganz wartungsfrei aber pflegeleicht sollte es sein.
Zu den Möglichkeiten zählen die preiswerten, schnell aufzustellenden Pop-up-, Frame-Pools und Planschbecken, die aber nicht dauerhaft im Freien stehen bleiben können.
Höherwertige Produkte aus Edelstahl oder witterungsbeständigem Fichten-, bzw. Kiefernholz bleiben ganzjährig an ihrem Standort.
Ein Edelstahlbecken sieht nicht nur edel aus, es ist auch robust gegen alle Witterungen, wie Kälte und Hitze. Winterfest, frostsicher und Wertbeständigkeit gegen UV-Strahlung sind Kriterien eines exklusiven Schwimmbades. Die lange Lebensdauer rechtfertigt die Investition.

Aufbau eines massiven Pools:
Der Untergrund gilt für jede Art gleich: frei von Unebenheiten des waagerechten Bodens.

Schritt 1:
Den Umriss kennzeichnen und die Bodenoberfläche etwa 5-10 cm abtragen.

Schritt 2:
Spielesand auffüllen und mit einem Abziehbrett ebnen. Bodenflies auslegen, um die Beckenfolie vor kleinen Steinchen, Kirschkernen oder Ähnlichem zu schützen.

Schritt 3:
Auslegen und Verbinden der Bodenschienen. Stahlwand einsetzen und an der Überlappung verschrauben.

Schritt 4:
Folie über den oberen Wand-Rand einhängen und befestigen.
Hinweis: Am besten auf dem Beckenboden barfuß arbeiten. Die Folie beträgt zwar 4 mm, aber eine Beschädigung mit scharfkantigen Schuhsohlen oder Gummistiefeln, in deren Profil sich spitzkantige Steinchen schnell festsetzen, sollte vermieden werden. Anschließend nach Montageanleitung den Handlauf montieren.

Schritt 5:
Filteranlage montieren. Je nach Größe des Pools und der Wasserqualität reicht die mitgelieferte Pumpe meist nicht aus, eine Sandfilteranlage (mit Quarzsand oder textilen Filterbällen gefüllt) wird notwendig sein. Diesbezüglich Informationen in den Fachgeschäften oder im Internet einholen.

Schritt 6:
Während das Wasser in das Schwimmbecken fließt, können Sie zu Beginn immer noch Korrekturen der Folie vornehmen, um eine Faltenbildung zu vermeiden.

Kosten:
Der Einstiegspreis für 3 Meter-Stahlwand- oder Holz-Pools beträgt etwa 2000 Euro. Zu dem Komplettpaket liefern Hersteller meist eine Filteranlage und Einstiegsleiter mit.

Der flexible Pop-up-Swimmingpool

Diese Art ist kein Kleinkinder-Planschbecken! Durch ihre Größe und Höhe bestimmt, sind sie für Kinder im schulfähigen Alter geeignet. Die meisten Ausführungen der Quick-up Varianten sind rund. Für den gemeinsamen Familien-Badespaß sind größere Modelle (bis 5,5 m Durchmesser) geeignet.

Vorteile:
Pop-up oder Quick-up-Produkte (zum Beispiel von den Firmen Intex, Bestway) sind preiswert und schnell aufzusetzen. Es wird kein handwerkliches Geschick benötigt. Der verstärkte Kunststoff garantiert eine Stabilität, ohne ein integriertes Metallgerüst zu benötigen. Mittels integrierten Ablassventils wird nach Badesaisonende das Wasser schnell abgelassen und der Swimmingpool kann platzsparend aufbewahrt werden. Für kleine Gärten oder auch auf Terrassen die ideale Lösung für die kühle Erfrischung.

Aufbau:
Auf festem und glattem Untergrund wird die Hülle aus mehrschichtigem PVC-Material ausgelegt. Den Poolrand bildet ein Luftring, der schnell und komfortabel mit einer elektrischen Pumpe aufgeblasen wird. Durch das Befüllen des Beckens mit Wasser richtet sich die Wand von selbst auf. Innerhalb einer Stunde lädt das „Schnell-Aufbau-Bad“ zum Erfrischen ein.

Kosten:
Ein Pop-up-Pool mit dem Durchmesser von 305 x 76 cm inklusive Filterpumpe ist schon ab etwa 55 Euro erhältlich. Größen von 244 x 66 cm kosten etwa 65 Euro, ohne Pumpe nur 36 Euro. Aufstellbecken mit einem Durchmesser von ca. 4,50 m und einer Höhe von 1,20 m haben einen Preis von etwa 225 Euro.
Im Lieferumfang liegt ein Reparatur-Set bei, das bei kleinen Defekten die Neuanschaffung eines Pop-up Produktes nicht zwingend erforderlich macht.

Hinweis: Nicht in jedem Fall wird ein Filter geliefert, der Anschluss für ein Filtersystem ist aber vorhanden.
Bedenken Sie auch bei der Auswahl des Badebeckens: Je größer, umso mehr Fassungsvermögen an Wassermenge (9000 bis 20000 Liter). Das kann zur Folge haben, dass eine leistungsstärkere Filterpumpe notwendig wird. Sinnvoll sind Sandfiltersysteme, die es ab ca. 100 Euro zu kaufen gibt.

Die preisgünstigen Swimmingpools sind nicht winterfest und müssen vor der kalten Jahreszeit abgebaut werden. Äußere Einflüsse, wie Kälte, UV-Strahlung und spitze Gegenstände können der PVC-Hülle schaden. Poröses Material führt bald zu undichten Stellen und zu einer Neuanschaffung.
Die Zusatzkosten für eine Abdeckplane liegen im unteren Preissegment. Diese Maßnahme ist vor allem dort sinnvoll, wenn der Standort in der Nähe von Bäumen ist.

Planschbecken

Kleine Kinder spielen sehr gern mit Sand und dem nassen Element. Kombigeräte aus Sandmuschel und Wasserbehälter sind ideale Aufenthaltsorte im Garten für Ihre kleinen Lieblinge. Becken mit kleiner Wasserrutsche, dem Mini-Wasserrad als Zubehör oder einem Anschluss für den Gartenschlauch garantieren den Sommerspaß für kleine und große Kinder.

Vorteile:
Die „Sitz-Badewannen“ gibt es in verschiedenen Ausführungen. Aufblasbare runde, rechteckige Planschbecken sind in wenigen Minuten auf- und abgebaut. Die Wassermenge stellt kaum eine Gefahr für Kleinkinder dar, die ohnehin unter Aufsicht Erwachsener baden. Stabile Plastikbehälter finden sogar Aufstellmöglichkeiten auf einem Balkon, wenn es nicht zu einer „Überschwemmung“ führt.

Eine Kombi-Sand-Wasser-Muschel wird ohne Inhalt im zusammengeklappten Zustand zur Aufbewahrungsbox für das Sand- und Wasserspielzeug im Winter. Wer über ein geräumiges Kinderzimmer verfügt, kann diese „Plastikschüsseln“ auch zweckentfremden und mit kleinen Kunststoffbällen auffüllen.
Kleine, faltbare Wasserbecken sind transportabel und können auf eine Urlaubsreise, zum Wochenendbesuch bei Freunden oder den Ferienaufenthalt bei den Großeltern mitgenommen werden.
Durch die Vielfältigkeit der Gestaltungsart von diesen Wasserbehältern werden die Motorik und die Phantasie bei Kleinkindern gefördert. Farbenfroh und mit Bildern bedruckt, wird aus einem Planschbecken die kleine Südseeinsel, das Piratenschiff oder eine spannende Lagune mit einer interessanten „Unterwasserwelt“.
Diese Produkte benötigen kein Filtersystem. Mit einem Pflegeset beziehungsweise dem regelmäßigen Erneuern des Wassers können Sie und die kleinen Abenteurer unbedenklich die Badefreuden in der Wellnessoase genießen.
Auch an Tiere ist gedacht: In dem Becken für Hunde wird sich Ihr Vierbeiner „pudelwohl“ fühlen.

Aufbau:
Wie bei jeder Variante ist der ebene Unterboden die Basis, um lange Freude am Planschbecken zu haben. Mit einer manuellen Fuß-Pumpe oder der elektrisch betriebenen Luftpumpe ist das Aufblasen des Mehrkammern-Systems ein Kinderspiel. In wenigen Minuten kann es dann heißen: Wasser marsch!

Kosten:
Planschbecken mit einem Durchmesser von 1 m erhalten Sie bereits ab 10 Euro. Wenn Sie Ihr Kleinkind vor der Hitze auch im Wasser schützen möchten, dann können Sie die Ausführungen mit Überdachung, wie einem Regenbogen oder Pilz, wählen. Die Kosten betragen zwischen 18-85 Euro, je nach Größe und Gestaltung dieser Miniwelt.
Ein Sonnenschirm oder Sonnensegel über der Spielecke der Kleinen erfüllt aber auch den Schutzeffekt.

Mit der Marke „Eigenbau“ können Sie Ihre Vorstellung einer Planschkiste mit wenig Aufwand und Materialkosten realisieren. Gehobeltes Weichholz mit giftfreiem Konservierungsmittel behandeln und die vier Seitenbretter miteinander verbinden. Kräftige Kunststofffolie oder Teichfolie innen befestigen und Wasser einfüllen – fertig ist die Planschmöglichkeit. Analog kann eine zweite Kiste mit Sand befüllt werden – ein ganz individueller Spielplatz. Ein Lattenrost über das Rahmengerüst nach dem „Bau- und Badebetrieb“ gelegt, schützt Sand und Wasser vor Verschmutzungen verschiedener Art.

Wie groß darf ein Pool im Garten sein?

Eine Parzelle innerhalb einer Gartenanlage unterliegt den gesetzlichen Bestimmungen (Bundeskleingartengesetz) der Gemeinde. Hier sind nur flexible Pools (zum Aufstellen und nicht zum „Eingraben“ mit Fundament) gestattet. Individuelle Landesbestimmungen können Zugeständnisse im BKgG enthalten, die aber vorsorglich mit dem Vorstand des Kleingartenvereins abgestimmt werden sollten. Richtlinie ist der jeweilige Pachtvertrag. Die maximale Größe eines Aufstell-Badebeckens sollte 3 x 3 x 0,76 m nicht übersteigen.
Zu beachten ist in einer Schreberanlage außerdem, dass keine chemischen Mittel zum Einsatz kommen und in das Erdreich gelangen.

Auf dem Privatgrundstück gelten andere Gesetze. Die Größe des Swimmingpools darf 100 Kubikmeter überschreiten. Es gilt dann aber als Bauobjekt, das vom Bauamt genehmigt werden muss.

Standort des Pools

Die richtige Standortwahl ist mit abhängig von der Anbindungsmöglichkeit zu Strom- und Wasseranschlüssen. Es sollte genügend Platz auf ebener Fläche sein. An einem sonnigen, windgeschützten Ort und nicht unter Bäumen oder hohen Sträuchern bleibt das Poolwasser länger sauber. Etwa 3 Meter Sicherheitsabstand zu der eigenen Terrasse sowie zum Nachbargrundstück einplanen.

Mit einem passenden Sichtschutz kann dem Lärmpegel etwas entgegengesetzt werden, der im Badebetrieb entstehen kann. Dennoch gilt gerade in einer Gartenanlage, Ruhezeiten einzuhalten und die Nachbarn nicht mit Dauerlärm zu strapazieren. Das könnte schnell zu Unfrieden führen.
Die modernen Poolpumpen sind so konzipiert, dass sie die vorgegebenen Lärmgrenzwerte im Betrieb nicht überschreiten.
Für Grundstückseigentümer gilt bei der Verwendung von Badeobjekten und Teichen jeder Größenordnung die Verkehrssicherungspflicht. Eigene Sicherungsmaßnahmen dienen dazu, dass diese Anlagen keine Gefahrenquellen sind.

Eine Baugenehmigung für den Swimmingpool im Garten?

Die Baugenehmigung betrifft Garten- und Grundstückseigentümer, die eine dauerhafte Lösung in die Erde verankern wollen. Das zuständige Bauamt der Gemeinde sollte vor der Planung des Bauvorhabens kontaktiert werden, um Strafen zu vermeiden. Ob das Wasservolumen kleiner als 100 Kubikmeter ausschlaggebend ist, um genehmigungsfrei zu bauen, sollte nicht ohne Rücksprache entschieden werden. Jedes Bundesland hat eigene Bebauungsvorgaben.

Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie einen Grundriss Ihres geplanten Swimmingpools bei Ihrem zuständigen Bauamt einreichen. Da in der Regel bei größeren Schwimmbecken ein Fachmann (Poolbauer) involviert werden muss, sind außerdem Sicherheitsmaßnahmen, einzuhaltende Grenzabstände, Wasserversorgung und Entwässerung relevante Faktoren, die eine amtliche Baugenehmigung erfordern.

Abschließende Hinweise:
Ein ungetrübter Badegenuss ist nur bei sauberen Wasserverhältnissen gegeben. Wenn das Wasser sehr eisenhaltig ist, wird es mit chlorhaltigen Zusätzen oxydieren und zu unliebsamen Überraschungen führen: Das Wasser wird dunkelbraun!
Sie können die Wassereigenschaften (Härtegrad, Trinkwasser, Brunnenwasser) bei der Wasserwirtschaft ihrer Region erfragen.
Antworten auf Fragen zu den erforderlichen Wasserumwälzungen, Reinigungsarbeiten, pH-Wert-Messungen und dem Zubehör erhalten Sie beim Fachpersonal.