Kolumne

Wenn Häuser wachsen, sollte der Schutz mitwachsen

Aufstockungen, Anbauten und moderne Technik prägen immer mehr Wohnhäuser. Was den Wert und Komfort steigert, bringt zugleich neue Risiken mit sich. Damit das Eigenheim rundum geschützt bleibt, sollte der Versicherungsschutz mit jeder Veränderung Schritt halten.

Überall in Düsseldorf verändert sich das Stadtbild: Häuser werden aufgestockt, Anbauten entstehen, auf den Dächern schimmern Solarmodule. Die Stadt wächst – und mit ihr ihre Häuser. Jede Modernisierung, jeder Umbau, jede technische Aufrüstung verleiht dem Eigenheim ein neues Gesicht und oft auch einen höheren Wert.

Ob Wärmepumpe, E-Ladesäule, Smarthome-System oder der Anbau von Wohnraum – technische Innovationen und bauliche Erweiterungen erhöhen den Komfort, verändern aber zugleich die Anforderungen an den Versicherungsschutz. Moderne Heizsysteme, Solaranlagen oder intelligente Haustechnik bieten Komfort und Effizienz – bringen aber auch neue Gefahren mit sich, wie etwa Überspannungsschäden an Solarmodulen oder technische Defekte an vernetzten Geräten. Auch häufigere Wetterextreme wie Starkregen oder Stürme, bringen neue Herausforderungen, so wird die Bedeutung baulicher Vorsorge wie Rückstauklappen, erhöhte Eingänge oder sturmsichere Dachkonstruktionen immer wichtiger.

Mit jeder baulichen Veränderung sollte auch der Versicherungsschutz mitwachsen. Wer sein Eigenheim liebt, investiert nicht nur in die Bausubstanz und Technik, sondern auch in einen zeitgemäßen, lückenlosen Schutz. Ein Versicherungscheck alle zwei Jahre oder nach größeren Veränderungen sorgt dafür, dass im Schadenfall keine Lücke entsteht. So bleibt Ihr Zuhause nicht nur wertvoll, sondern auch sicher – ganz gleich, wie sehr es sich verändert.

Olaf Bläser

Der Autor ist Vorstandsvorsitzender der ERGO Versicherung AG.