Handeln statt warten
Es braucht gar nicht so viel, um erfolgreich in den Wohnungsbau zu investieren. Innovation und Kooperation lauten die Schlüsselworte.
An Warten haben wir uns gewöhnt – auf den Rückgang der Zinsen, das Ende des Krieges, eine neue Regierung und auf besseres Wetter. Warten heißt, sich abhängig zu machen und/oder sich Gründe vorzugaukeln, weshalb es besser wäre, nichts zu tun. Beides ist wenig erbaulich. Drehen wir den Spieß um: Was können wir selbst ändern, wo können wir anpacken, Chancen ergreifen, unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen? „Wohnungsbau ist nicht mehr bezahlbar“ lautet eine derzeit beliebte Totschlag-Floskel, die als Begründung zur eigenen Untätigkeit angeführt wird. Dabei ist dieses vorgeschobene Narrativ längst widerlegt, der Gegenbeweis ist erbracht.
Es bedarf gar nicht so viel, um erfolgreich in Wohnungsbau zu investieren. Innovation und Kooperation lauten die Schlüsselworte. Inzwischen planen wir anders, bauen anders, haben den ganzen Prozess anders aufgesetzt, können viele Kosten vermeiden und trotzdem einen hohen Nutzwert erzielen – so ist Wohnungsbau bezahlbar und rentabel für Nutzer und Anleger. Gerade haben sich im Rheinland vier Bürgermeister, 20 Banken und viele Geldgeber aus dem In- und Ausland getroffen, um das Investitionsprogramm „Cooperative Innovative Living Germany“ (kurz CILG – www.cilg-invest.com) mit konkreten Projekten zu realisieren. Gestartet wird mit 5000 neuen Wohnungen, die Klimaschutzziele erfüllen und den dringenden Bedarf bedienen. Jetzt gilt es, dabei zu sein – die Zukunft selbst anpacken ist viel erfüllender als jedes Warten.
Klaus Franken
Der Autor ist Geschäftsführer der Catella Project Management GmbH.