Kolumne

Entscheidung fürs Leben

Mieten oder kaufen – diese Frage beschäftigt viele Menschen auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile und beeinflussen nicht nur den Lebensstil, sondern auch die finanzielle Zukunft.

Das Mietmodell bietet Flexibilität und ist besonders in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt attraktiv. Zudem bleibt der Mieter meist von unvorhergesehenen Kosten, zum Beispiel für Instandhaltungen, verschont. Allerdings sind Mieter nicht vor Mietsteigerungen, Eigenbedarfskündigungen und der Herausforderung der Wohnungssuche in begehrten Lagen gefeit. Über die Jahre summieren sich die Mietzahlungen, ohne dass ein Vermögenszuwachs entsteht. Eine eigene Immobilie bedeutet langfristige Stabilität, zudem kann sie an Wert gewinnen. Der Kauf einer Immobilie ist jedoch eine erhebliche finanzielle Belastung. Die Hürden liegen oftmals in dem geforderten Eigenkapital und, mit besonderem Verdruss behaftet, der Grunderwerbssteuer (6,5 Prozent!). Ein stabiler finanzieller Hintergrund und langfristige Planung sind unerlässlich. Die Abwägung sollte allen Widrigkeiten zum Trotz aber auch ein Stück von dem Gedanken getragen sein, dass die eigene Immobilie ein wichtiger Grundstein der Vermögensplanung ist. Da kann es durchaus Sinn machen, die persönlichen Ansprüche etwas herunterzuschrauben, wenn dadurch das Eigenheim bezahlbar wird. Egal, ob Miete oder Eigentum – zu Hause sollte es am schönsten sein. Die hierzu passenden Immobilien finden Sie bei uns.

Matthias Spormann

Der Autor ist Geschäftsführer der Spormann Real Estate GmbH.